Der Fluss

 

An der Quelle so unscheinbar,

Wie Tranen so klar,

Ein fruchtbares Nass, Des Lebens unerschöpfliches Fass

Er nimmt seinen Lauf

Nimmt viele Beschwerlichkeiten mit sich in Kauf

Durch Berge und Täler bahnt er sich seinen Weg

Und nichts und niemand steht ihm im Weg

Die Quelle wandelt sich zum Fluss

Der vieles ertragen muss

Die, die er genährt

haben sich gegen ihn gekehrt

Sie wollen seinen Lauf beschneiden

Anstatt sich selber zu bescheiden

So wird der Fluss zum Strom

Aufhalten kann ihn nicht einmal der Sturm

Bis er sich verliert im  großen Ozean

Er endlich nach Hause kam.

Das Wasser wie Tranen so klar

Wie es am Anfang war

Jetzt schwer und bitter ist

So das du es nie vergisst

Denk an den Fluss und sieh dich selbst

Erkennst du dich in unserer Welt?

Sei wie der Fluss

Der vieles ertragen muss

Werde an den Schmerzen stark

Und sei niemals verzagt

Ist es auch schwer bis zum Ende zu gehen

Lass dir deine Freiheit niemals von jemand nehmen

Allen Neidern und Spöttern zum Hohn

Unendliche Freiheit, dass sei den Lohn