Die namenlose Gestalt

Die-namenlose-Gestalt

Ich liege auf meinem Lager

Es ist seltsam

Die Welt dringt nur wie durch einen Berg Watte zu mir durch

Sie scheint fast unwirklich

Seltsame Lichter erblickt mein Auge

Seltsame Gefühle beschleichen mein Herz

Gestalten, wie ich sie nie so deutlich sah

Fremd und doch so vertraut

Es ist kalt, aber ich friere nicht

Es ist still, und doch höre ich etwas

Es ist wie ein Ruf

Eine Gestalt tritt dichter an mein Lager

Düster anzusehen aber nicht feindlich

Sie spricht zu mir: „Komm es ist an der Zeit“

Ganz ruhig und warm klingt die Stimme

Nichts Bedrohliches klingt in ihr

Wer bist du frage ich

Du kennst mich, spricht diese Gestalt

„komm, es ist Zeit zu gehen und Ruhe zu finden“

Ich erhebe mich und will mit ihr gehen

Ein Blick zurück lässt mich erschaudern.

Ich sehe mich selber in einem Bett liegen

Ich schaue die Gestalt fragend an

Sie sagt nur: „Du kennst selber die Antwort auf deine Frage“

Ja ich kenne die Antwort

Und ich gehe ruhig mit der Gestalt aus dem Raum

Weiter und weiter, zu einem Ort fern von dieser Welt

Dort wo Ruhe herrscht

Ein Ort mit sich im Einklang

Ich weiß die Gestalt ist nicht mein Feind

Er ist der Freund der uns erlöst

Er macht keine Unterschiede

Es ist der Namenlose Tod, den viele so sehr fürchten.

Und manche doch sehnlichst herbeiwünschen