Schlaf

 

Schlaf, warum hast du mich verlassen

Gedanke , ich kann sie nicht erfassen

Fremdartig so scheint es mir

und trotzdem sind sie immer hier

Den Sinn, wie kann ich ihn erfassen

Fragen, ich kann sie doch nicht lassen

Ein Bild mein inneres Auge sieht

bei Tageslicht aber entflieht

ein Ort unendlich fern von mir

warum bin ich noch immer hier

 

Schlaf der Kraft und Ruhe birgt

habe dieses ich verwirkt

Ruhe such ich in der Nacht

Fragen quälen mich mit Macht

Wozu ist das alles gut

und manchmal ist sie groß die Wut

manche durch das Leben geh´n

ohne neben sich zu sehen.

 

Schlafen in der Nacht, das kann ich nicht

suche immerfort das Licht

Keine Lampe scheint so grell

das sie unsere Seele erhell

Nur der Gedanken Macht

hat dazu wirklich Kraft

Lass Gutes in die Seele rein

lass edles hier die Heimat sein

 

 

Schlafen, nein das kann ich nicht

sehen tu ich doch das Licht

Der Gedanken scharfes Schwert

sich gegen alles Unrecht wehrt

Des Schwertes scharfer Schnitt

wird dich begleiten, jeden Schritt

Auch dich selber wird es verletzen

doch kann das Böse dann nicht mehr hetzen

Nimm die heilsamen Wunden an

Du eines Tages wieder schlafen kannst.