Stille Orte
 

Still und friedlich ruht ihr hier

Habt endlich euren Frieden gefunden

Vorm dem einem und anderem Grab bleibe ich stehen

Lese die Inschriften

Und denke

„Sind es nur Worte? Oder ist es ehrlich gemeint, was da steht?“

Und weiter zieht es mich

Vorbei an Gräbern und Skulpturen

Es sind die Gräber die wir sehen, der Menschen die gelebt haben.

Aber was ist mit den begrabenen Wünschen und Hoffnungen

Wer sieht sie ?

Weiter immer weiter  gehe ich

Bis ich zu einer Gruft komme

Irgendwie seltsam bekannt kommt sie mir vor

Warum steht die Tür offen, frage ich mich.

Irgendwas zieht mich hinein

Alles scheint vertraut

Die Inschriften auf den Tafeln die die Gräber verschließen kenne ich nur zu gut

Plötzlich stutze ich

Eine dieser Tafeln hat einen Riss

Und ein Licht scheint heraus

Sollte dort noch etwas lebendiges sein ?

Schaffe ich es die Tafel zu zerbrechen ?

Und dem Wesen die Freiheit zu geben ?

Die Inschrift lautet Hoffnung.