Verlangen

Ist ist eine laue Sommernacht
Sie steht am Fenster und sieht zu den Sternen die wie tausend Laternen am Firmament funkeln
diese Nacht ist einfach zu schön um einfach zu schlafen
Sie ist nicht allein, weiß aber nicht was diese Nacht noch bringen wird
Er kommt zu ihr, stellt sich hinter sie und berührt ganz sanft mit einer Hand ihre Schulter
die andere Hand lässt er auf ihrer Brust ruhen
Sie hält die Augen geschlossen, möchte diesen Augenblick nicht vorbeigehen lassen
es ist ein wunderschönes Gefühl sich so geborgen zu fühlen
wohlige Wärme durchströmt sie
Ihr Kopf ruht an seiner Brust
Die Hand gleitet von ihrer Schulter den Körper hinunter
Wellen der Lust und des Verlangen durchfluten sie
Seine Lippen küssen ihren Hals, ihre Schultern
langsam dreht er sie zu sich herum
Ihre Arme schlingen sich um seinen Hals
Lippen die sich suchen und finde zum Kuss
zaghaft erst,
immer heftiger wird der Kuss
jeder will den anderen in sich aufsaugen
er nimmt sie auf die Arme und trägt sie zum Bett
sich gegenseitig liebkosend suchen und finden sie sich
die Lust treibt sie immer weiter
Herzen die immer schneller schlagen
Atem der schwer und heiß ist

Eng umschlungen finden sie die Erfüllung
Sie sehen sich in die Augen
und versinken darin
Er will sich von ihr lösen, aber ihre Augen sagen etwas anderes
ihre Schenkel halten ihn fest und lassen ihn nicht frei
Sie weiß was sie will
und will das auch er es spürt
immer noch vereint streichelt sie seinen Körper
und langsam beginnt das Verlangen wieder in ihm zu wachsen
es ist ein Gefühl so unbekannt und schön
in ihrer Wärme wieder zur Lust zu erwachen
intensiver als je zuvor
inniger ist das Gefühl und intensiver
es lässt sie fliegen zu den Sternen die ihre Zeugen sind
und sie erkennen einander.
Nichts kann dieses Gefühl zerstören
so zart und stark zugleich.