Verloren in Raum und Zeit

 

Wenn du glaubst alles wird wieder gut, so kannst du dich doch sehr irren
Wo bleibt die Gerechtigkeit,
bekommen immer die Recht die anderen das Leben schwer machen,
die anderen das Leben nehmen?
Warum ist das so?
Wo ist das Recht geblieben?
Hass spüren, vielleicht zu Anfang, aber der Hass vergiftet die Seele und tötet sie.
Was bleibt ist der Schrei nach Gerechtigkeit!
Was bleibt sind Schmerz, Melancholie und Fragen!
Man will doch nur leben und trägt doch die Schuld der anderen!
Wie lange kann man das ertragen ohne am Leben zu verzweifeln?
Nimmt alles erst ein Ende, wenn man für immer gegangen ist von dieser Welt, oder geht es dann noch weiter?
Sich in die Dunkelheit zurückziehen, weil man das Licht nicht mehr ertragen kann.
Soll das der Weg sein?
Ich weiß viele gehen ihn, weil sie sonst zerbrechen!
Auch ich bin auf diesem Weg, werde in beschreiten bis zum Ende.
Nur wie lang ist er?
Gibt es Licht am Ende dieses Weges?
Noch lasse ich die Hoffnung nicht sterben, auch wenn es schwer ist.
Aber ich denke alles hat seinen Grund, auch wenn ich ihn nicht verstehen kann, nicht den Sinn dessen erkenne.
Aber einen Sinn muss es haben, nichts geschieht ohne Grund!
Alle Dinge bedingen einander, stehen im Zusammenhang.
Nichts existiert für sich alleine, nichts entsteht aus sich selbst heraus.
Ohne Licht keine Dunkelheit, ohne Wärme keine Kälte, ohne Tod kein Leben, sie gehören zusammen.
Wir können das eine nicht erfassen, wenn wir das andere nicht kennen.
Beide Seiten gehören zusammen, nur ist es schwer wenn das Gleichgewicht gestört ist, eine Seite übermächtig wird.
Und dabei ist es egal ob es die Seite ist die man als und angenehm empfindet oder die andere.
Wir brauchen beides, aber im richtigen Verhältnis, es macht das Leben aus.
Macht es vielfältig und lebenswert.
Jemanden, dem es immer nur gut geht, wird das Leben auch langweilig, es sei denn seine Seele ist schon abgestumpft.
Aber ich denke für die ich dieses schreibe denen geht es nicht so.
Die Seelen von euch dürften sehr lebendig sein, noch voller Träume und Wünsche, auch wenn man es nicht nach außen zeigt. Aber nicht nur für sich selber, sondern auch für andere wünscht und träumt.
Das Mitgefühl ist noch nicht gestorben in euch, lebendig geblieben in dieser Zeit wo so viele nur noch an sich denken.
Mitgefühl, Liebe und Hoffnung im Herzen bewahren, ich denke das ist der Weg.
Vielleicht nicht für den einzelnen, wenn der Hoffnungslosigkeit die Resignation weicht.
Aber für die meisten ist es der Weg und vielleicht können wir anderen die in tiefe Resignation gefallen sind helfen, und wenn es nur mit guten, ehrlichen Worten und Gesten ist.
Das hilft manchmal auch schon, das Gefühl das es da draußen noch Menschen gibt die an dich denken, mit dir fühlen.

Verlieren wir nie unsere Träume, unsere Hoffnung und unser Mitgefühl für andere !!!!!!!!