Wolfsmond

Einsam streift der Wolf
durch das dichte Unterholz.
Nur der Mond allein,
darf jetzt bei ihm sein.
Sein Weg nur ihm bekannt,
niemand anders hätte es je erkannt.
Diesen Weg er alleine gehen muss,
jetzt nach des Todes sanften Kuss.
Alleine muss er sein,
hier beim hellen Mondenschein.
Ein letzter Blick in das Mondgesicht,
das Herz versagt, das Auge bricht.
Friedlich ist er gegangen,
ist nicht mehr auf Erden gefangen.
Die Freiheit die er so geliebt,
hat selbst den eigenen Tod besiegt.
Frei von den Zwängen dieser Welt,
seine Seele nun Flügel erhält.
Nun fliegt sie im hellen Mondenschein,
ach könnte es bei allen so sein.